Solartipp: Solarstrom wir noch lukrativer

Der sorgsame Umgang mit unseren Ressourcen verlangt nach Spielregeln in der Handhabung von Energie. Die bestehenden Kernkraftwerke in der Schweiz sollen am Ende ihrer Betriebsdauer stillgelegt und nicht durch neue ersetzt werden. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, setzt der Bundesrat im Rahmen der neuen Energiestrategie 2050 unter anderem auf den Ausbau der erneuerbaren Energien. MINERGIE-Standards werden hinsichtlich Anrechenbarkeit von Solarstrom angepasst und die Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) sehen vor, dass jeder Neubau einen Anteil seines Stromverbrauchs durch Eigenproduktion abdecken muss.

Auch die Kantone machen ernst mit der Energiewende

Die Plenarversammlung der Konferenz der kantonalen Energiedirektoren (EnDK) hat die Revision der Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn) verabschiedet. Die harmonisierten Energievorschriften der Kantone werden zudem weiter verschärft. Damit zeigen die Kantone, dass sie im Gebäudebereich mit der Energiewende vorwärts machen.

Im Bereich des Neubaus wird das Konzept des «Nahezu-Null-Energiegebäudes» eingeführt. Angestrebt wird ein Standard, der zwischen den heutigen MINERGIE- und MINERGIE-P-Anforderungen liegt. Das heisst konkret, dem Gebäude auf einem bestimmten Grundstück wird von aussen möglichst wenig Energie zugeführt. Die erforderliche Energie wird soweit als möglich auf dem Grundstück oder im und am Gebäude produziert. Zudem wird jeder Neubau auch einen Anteil seines Strombedarfes in Zukunft selber decken müssen. Bei Altbauten sollen die CO2-Emissionen schrittweise gesenkt werden. Beim Ersatz fossiler Heizsysteme muss deshalb in Zukunft zehn Prozent der bisher verbrauchten Energie durch den Einsatz erneuerbarer Energien oder durch Effizienzmassnahmen kompensiert werden.

Ein Kernpunkt der Energiewende: Möglichst viel Energie selbst produzieren – zum Beispiel mit einer vollflächig dachintegrierten Solarstromanlage.

Die Konsequenzen für Bauherren und Eigenheimbesitzer sind weitreichend, stellen jedoch auch Chancen dar: Laut der ETH-Studie «Energiezukunft Schweiz» sollen im Jahr 2050 ca. 15 bis 20 Prozent der Stromproduktion mittels Sonnenenergie erfolgen. 45 Prozent des gesamten Energiebedarfs 2050 werden durch die Wärmeproduktion verursacht werden. Höchste Zeit also, sich zum Beispiel Gedanken darüber zu machen, wie bestehende Heizungssysteme durch Solarheizungen ersetzt oder mit Solarstromanlagen kombiniert werden können. Denn: Warmwasser produzieren oder heizen mit Solarstrom ist mit vertretbaren Investitionskosten möglich.
 

Neubauten

Jeder Neubau soll künftig einen Anteil des Stromverbrauchs durch Eigenproduktion decken. Die selber zu produzierende Menge Strom wird auf Basis der Energiebezugsfläche berechnet. In der Regel dürften hierzu Solarstromanlagen eingesetzt werden. Wer keine Anlage zur Eigenstromerzeugung realisiert, wird zu einer Ersatzabgabe verpflichtet.

Energiemanagement: Digitalstrom vernetzt sämtliche elektrischen Verbraucher im Haushalt über die bestehenden Stromleitungen.
 

Elektromobiliät...

…ist ebenfalls ein Thema der Energiezukunft. Elektrisch betriebene Autos werden auf den Schweizer Strassen in Zukunft mehr und mehr zu sehen sein. Ihre Reichweite wird ständig grösser und die Antriebsleistung ist jener von Verbrennungsmotoren überlegen. Bei Betankung eines Elektrofahrzeugs mittels Solarenergie liegen die Kosten pro 100 km Reichweite unter CHF 3.–.

 

Bestehende Bauten

Bei Installation einer Solarstromanlage in Verbindung mit einem Wärmepumpenboiler sind keine Änderungen an der bestehenden Gas- oder Ölheizung erforderlich. Eine attraktive Lösung mit geringen Investitionskosten. Oder die Kombination einer Solarstromanlage mit einem Wärmepumpenheizsystem sowie einem intelligenten Energiemanagement; mit einer solchen Zukunftslösung kann ein «Nullenergiehaus» oder ein «Plusenergiehaus» erreicht werden.


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